Ein ruhiges Leben in Frieden währte in dieser Euregio meist nur kurz. Bei all den Kriegen und Kampfhandlungen führte man hier ein eher unruhiges Dasein.
Tipp-i weist Ihnen denEin ruhiges Leben in Frieden währte in dieser Euregio meist nur kurz. Bei all den Kriegen und Kampfhandlungen führte man hier ein eher unruhiges Dasein. Schon in der Urgeschichte gab es Konflikte und gewaltsame Stammesfehden, aber erst die Römer führten echte Kriege! Sie eroberten diese Region, und Leute von hier traten in die Dienste der Römer, um die Grenzen dieses Weltreiches zu verteidigen. Ab 350 nach Christus beherrschten die Franken diesen Landstrich – eine Phase der relativen Ruhe, die nicht lange andauerte.
Aus dem Norden kamen die Wikinger und richteten schwere Verwüstungen an. Von Erdwällen umgebene Plätze sollten den Menschen Schutz bieten. Die lokalen Herrscher bekämpften einander mit Feuer und Schwert. Um das Jahr 1000 herum bauten sie ihre ersten Schlösser auf einer Motte von einem Graben umgeben. Die Bevölkerung in den Städten fühlte sich von umherziehendem Gesindel belästigt und zog sich mehr und mehr hinter Stadtmauern zurück.
Herren, Grafen und Herzöge: Sie alle wollten ihr Territorium vergrößern. Es fanden fortwährend Kriegshandlungen statt. Die Städte wurden verstärkt und zu Festungen ausgebaut. Die alten Türme und Mauern konnten Soldaten, die mit Schwert und Lanze oder Pfeil und Bogen bewaffnetet waren, noch trotzen. Aber Schießpulver und Kanonen machten Gebäude aus Stein und dicke Mauern mit immer mehr Graben und Bastionen notwendig. Diese wurden erst mit der Erfindung des Flugzeugs und der modernen Artillerie wieder überflüssig.
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